Wir können bald keine Eier mehr sehen, die Hühner legen aber munter weiter. Jeden Tag. Der Kühlschrank füllt sich, Rührei war am Anfang lecker, Eierkuchen auch. Jetzt muß der Überschuss verkauft werden. Immerhin ist die Hühnerhaltung nicht umsonst solange man sein Getreide nicht selber anbauen kann. 20 Kronen für ein großes Ei … also „normal“ groß, nicht die Dinger von der Tschernobyl-Farm, die man im Aldi als „XL“ kaufen kann. Das sind 19 Cent … eigentlich nur eine Schutzgebühr.


„Handla regional och ekologisk“  –  das haben wir auf der schwedischen Seite hier geschrieben: „kauft Bioproduktion aus der Nähe“. Wo immer Du in Deutschland wohnst: kaufe keine (bio)-Eier aus Schweden. Die Umweltbilanz ist nach dem Transport einfach im Eimer. Wobei Eier tatsächlich noch eher aus heimischer Produktion stammen. Selbige ist aber zumeist grauenvoll, daß weiß auch wer die grauenhaften Undercover-Videos aus dem „Wiesenhof“-Gulag nicht gesehen hat. Aber jeder hat eine kleine Omi vom Bauernhof in der Nähe die ihre Hühnereier verkauft. Google: „Bauernmarkt“ + „[Wohnort]“


 

Bleib mir weg mit Eiern

Montag, 31. Mai 2010

 
 

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