Nachdem der unglaubliche Winter mit seinen Schneemassen viele Bäume umgebogen hat, kam mir bei einem Spaziergang die Idee, diese Verformung als Dach für ein Gewächshaus zu nutzen. Nach einigen Anpassungen konnte nun aus Spinnerei Realität werden. Zumindest sind wir dabei. Die Ziegen und ihre Fressgier konnten sich endlich mal nützlich machen und die geeigneten Äste und Stämme säuberlich abnagen. Mit der Axt habe ich die Äste abgeschlagen. Die Verbindungen sind bisher alle gesteckt denn der Ehrgeiz ist, ohne Metall auszukommen. Die Schnitzarbeiten für die Steckverbindungen sind auf einem traditionellen englischen Ziehpferd gemacht. So ein Ding kann man in einem Seminar im Wendland selber bauen.


Mit dem Biegen von Holz ist das so eine Sache. Wenn man die Möglichkeit hat, das Holz zu kochen, dann läßt sich eine starke und dauerhafte Verformung erreichen. Wir begnügen uns erstmal mit der leichten Wölbung; hinten können die Gurken hochwachsen, in der Mitte kann man noch durchgehen und am Flachen Ende kommen Wurzelgemüse und dergleichen hin. – Fortsetzung folgt, braucht aber Zeit ...

 

Projekt: ein Foliengewächshaus aus Rundholz

Montag, 17. Mai 2010

 
 

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