Als noch der letzte Schnee fiel, sääten wir unzählige Nutzpflänzchen, Körnchen für Körnchen, in kleine Anzuchtgefäße. Daraus wurden kleine Pflänzchen aber draußen war es immer noch weiß. Der Sommer kam zögerlich und zeigte mehr trübe Regentage als alles andere. Dennoch wuchsen Zucchini, Kartoffeln, Möhren und dergleichen ganz tapfer heran. Wir haben sehr viel gelernt und trotz einiger Fehler gab es in den vergangenen Monaten zumeist „von draußen“ – also nicht aus der Tüte. Das schöne Gefühl, was sich beim Genuß eigener Lebensmittel breit macht, kann wohl nur nachvollziehen, wer das selber mal macht. Besonders gut wuchsen die Tomaten im Gewächshaus. Kartoffeln gehen auf unserem Boden erfahrungsgemäß gut und die Zwiebeln kamen klein aber zahlreich. Einiges wurde nichts, dem Mais reichte die Sonne nicht und schließlich ist es auch schon seit einigen Wochen frostig des Nachts und bald fällt der erste Schnee. Bevor er im Frühjahr schmilzt werden auch schon wieder die ersten Pflänzchen aus den Anzuchttöpfchen gucken.

 

Ihr seht: wir können ernten

Dienstag, 3. November 2009

 
 

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